Steuertrick: Rentenversicherung schlägt Depot

Ich habe mir so meine Gedanken gemacht, wie ich ohne mich weiter mit dem Thema „Geldanlage“ beschäftigen zu müssen, meine Rente am besten besparen kann. Dein Investment fängt bei den Rahmenbedingungen an, die so günstig wie möglich ausgestaltet sein sollten. Wer hier geizt, spart. Das Hauptaugenmerk liegt bei meiner Betrachtung daher bei den anfallenden Gebühren und der Besteuerung. Wer nur auf den TER des Fonds achtet, macht bereits den ersten Fehler.

Ich möchte für 23 Jahre 50.000 Euro in einen thesaurierenden Dividenden-Fond investieren (Bsp. WKN DWS0ZD), da ich langfristig das Geldmanagement nicht selbst übernehmen möchte.
Ich hoffe, dass der Fond jährlich 10% Rendite erwirtschaften. In meiner folgenden Betrachtung rechne ich daher mit einer Investitionssumme von 50.000 Euro und einer Rendite von 10%.

Um nicht jährlich die Steuern auf die Erträge und Dividenden zahlen zu müssen, schwebt mir ein Versicherungsmantel wie der von Interrisk HFRV vor. Die Besteuerujng fällt erst am Ende der Laufzeit an. DWS0ZD hat eine Verwaltungsgebühr von stattlichen 1,5%. Die Versicherung erhält vom Geldverwalter jedoch etwa 0,5% zurück, der dich Kick-Back nennt und gibt diesen an Dich weiter. Somit reduziert sich die Verwaltungsgebühr des Fonds von 1,5% auf 1%. Die jährlichen Gebühren des Versicherungsmantels betragen ca. 0,4%.

Somit komme ich während der Besparung auf auf eine Rendite von 8,6%. Darin enthalten sind die Zinseszinsen der nicht zu zahlenden Steuern während der Laufzeit i.H.v ca.70.000 Euro (!).
50.000 Euro eingesparte Abschlagsteuer+20.000 Zinsgutschriften.

Etwa 330.000 Euro würden somit nach 23 Jahren abzüglich des dann geltenden Steuersatzes ausgezahlt werden. Wenn wir 25% Abgeltungssteuer oder wie auch immer die Steuer sich dann nennen wird annehmen, sind das 250.000 Euro.
Die steuerbereinigte, effektive Rendite liegt somit dann bei ca. 7,3%. In derselben Zeit hätte man mit seinem Depot nur 220.000 Euro erwirtschaftet.

Entschuldigt meine Ungenauigkeiten und meine Laienhafte Darstellung.Viele Details wie Freibeträge etc. habe ich außer acht gelassen. Ich hoffe aber, dass durch meine kleine Rechnung klar wird, dass man ohne Versicherungsmantel jährlich zigtausend Euro förmlich „verschenkt“. Dieses Geld könnte für einen arbeiten, anstatt sofort die Rendite zu schmälern.

Möglich machen das die Zinserträge der während der Laufzeit nicht zu zahlenden Abschlagsteuer.

Selbstverständlich kommt dieses Modell nur für den Langzeitsparer in Betracht, der sich keine Dividenden jährlich auszahlen lassen muss/möchte und bereits möglichst „finanziell frei“ ist und sich das Volatilitätsrisko des Fonds „leisten“ kann.

Fazit:

Man erhält eine etwa 0,7% höhere Rendite, wenn man seinen Fond langfristig in einen günstigen Versicherungsmantel investiert, anstatt in seinem Depot belässt.
Ziehe also einfach 2,7% von der Brutto-Rendite deines Fonds ab, um deine Rendite nach Steuern auszurechnen. Wenn Dein Fond im Depot ist, sind 3,4% abzuziehen.

Sparst Du beispielsweise 20 Jahre lang 200 Euro monatlich, liegt die Ersparnis gegenüber eines Depots daher bei 8000 Euro.

Oder habe ich einen groben Denkfehler? Kann ich so mein Geld für meine Rente anlegen?

Grüße,
Gerd

Affili.net

Affili.net stellt Links bereit, mit denen man Provisionen bekommt. Eigentlich kein Thema für den kleinen Mann, der eigentlich nur seine eigenen Ausgaben hat und sich diese Kickbacks nur auf seine eigenen Umsätze auszahlen lassen kann.

Wie bei so vielen Dingen höhlt auch hier stetiger Tropfen den Stein. Seit meiner Anmeldung dort habe ich 1600 Euro ausgezahlt bekommen. Über die Jahre gesehen sind das gerade mal 100 Euro. Bei größeren Anschaffungen habe ich gerne auf Affili vorbeigeschaut, ob ein Anbieter dabei ist, bei dem ich Provision abgreifen kann. Ausgezahlt wird etwa viermal im Jahr. Wer eine gut frequentierte Webseite hat, kann natürlich entsprechend mehr über Links der Besucher verdienen. 

Sicherlich nicht jedermanns Sache. Aufgrund der Zuverlässigkeit und der Riesenauswahl an Anbietern kann man hier jedoch langfristig ein zusätzliches Einkommen erzielen bzw seine Ausgaben damit reduzieren. 

Andere Cashback-Programme wie Payback und co sehe ich da kritischer. Bei Payback gibt es oftmals nur einen oder einen halben Punkt pro einen Euro Umsatz und muss damit leben „überwacht“ zu werden. 

Vielflieger Programme wie Miles und More von der Lufthansa bieten ebenfalls Punkte pro Umsatz an, wenn man deren Kreditkarte nutzt. Leider bringt dort nur noch jeder 2. Euro einen Punkt ein, was wiederum nur ca 0,2 bis 0,5 ct pro ein Euro Umsatz entspricht.

Ich setze daher bei Kreditkarten-Umsätzen meine PlusPunkt Karte von der Targo-Bank ein. Dort gibt es 2 ct auf jeden Euro als Cash-Back. Ich kenne keine Karte die mehr leistet. Leider wird diese Karte nicht mehr angeboten.

Kundenkarten lohnen sich meiner Meinung nach nicht. Wenn man geschickt die verschiedenen Programme kombiniert, sind jedoch 2,5 bis 7% Rabatt durchaus möglich. Beispiel Aral: 2% Cashback Kreditkarte + 0,5% Payback + 1ct/Liter ADAC 

Wer interessiert ist, kann sich hier bei Affili.net anmelden

Meine Kreditkarten werde ich in einem weiteren Beitrag vorstellen. Damit bekommt ihr Zutritt in Lounges an Flughäfen, Mietwagen-Versicherungen und einiges mehr.

eToro

eToro hat seinen Sitz in Zypern und ist ein globaler Online-Marktplatz für den Handel mit Währungen, Rohstoffen und Indizes. Das Unternehmen hat einige Millionen Nutzer. Das eingelegte Geld ist meines Wissens bis zu 10.000 Euro bei einer eventuellen Pleite abgesichert.

Ich bin mit 2500 Euro eingestiegen. eToro hat mir per E-Mail nach der „Verifizierung“ Gutscheincodes geschickt, mit denen man Credits erhält, um kostenlos eine Weile traden zu können. Im Portfolio weist eToro diese Credits grosszügig als Cash aus. In meinem Fall wurden mir 1000 Credits zusätzlich auf meinem Konto gutgeschrieben.  3500 Euro Cash sehen gut aus auf dem Konto. Letztendlich sind 1000 Euro davon lediglich Guthaben für Gebühren die eToro erhebt.

Die Online-Verifizierung geht blitzschnell. Man bekommt den Eindruck, dass es damit erledigt sei. Pustekuchen. Kurz nach der Verifizierung gab es einen Anruf. Man hat mich freundliche gebeten zusätzliche Dokumente wie Ausweis und Versorgerrechnung per E-Mail zusätzlich einzureichen.

eToro wirbt stark mit der Möglichkeit die Trades von potenziell erfolgreiche User anteilig zu „kopieren“. Für Anfänger ein verlockendes Angebot, zumal sich bei eToro durchaus angehende Profis handeln. Hier ist es von großer Wichtigkeit Personen zu finden, die im Sinne des Anlegers handeln. Ich habe mir bis jetzt 2 konservative Trader rausgesucht, die sich wohl zum Ziel gesetzt haben etwa 2% im Monat zu erwirtschaften. Genau mein Ding. Wenns dann aufgeht. 1500 Euro sind den 3 Usern momentan zugewiesen und somit investiert und daher nicht mehr verfügbar, sofern man die Zuweisung nicht wieder aufhebt. Bisher handeln die drei tatsächlich sehr vorsichtig und bin gespannt wie sich das entwickelt. Enttäuscht mich nicht Dimitrios1, sameerah786 und newstrader.

Wer sich lieber selbst um sein Portfolio kümmern möchte kann das hervorragend mit eToro tun. Es wird meiner Meinung nach das Kopieren von Usern in der Öffentlichkeit viel zu sehr in den Vordergrund gestellt. Die Tradingmöglichkeiten sind sehr vielfältig und lassen keine Wünsche offen.
Riskant haben sich bisher meine eigenen Trades herausgestellt. Bei Verlusten bin ich bisher immer geneigt einen weiteren, riskanteren Trade zu machen. Sei es durch einen grösseren Hebel oder eine grössere Summe. Das hat mir bereits eine schlaflose Nacht bereitet, weil ich sehen wollte wie sich die Trades entwickeln. In der Summe habe ich bisher 200 Dollar plus seit einer Woche. Eine Wahnisnnsrendite, wenn man das hochrechnen würde. Ich als Anfänger muss mich zügeln mit meinen grossen Hebeln. Das geht sonst mit Sicherheit nach hinten los. Da ist mein Bux-Portfolio weitaus weniger volatil und ist für Anfänger definitiv die bessere Wahl, wenn man selber handeln möchte. Bei mindestens zehn Titeln im Portfolio ist das Risiko gut gestreut und kann viel besser damit schlafen 🙂

Zur Zeit ist meine riskanteste Position bei eToro ein short auf GBPUSD. 400 Dollar mit einem Hebel von 100. Ich muss verrückt sein. Nein. So darf es nicht weitergehen. Das mündet in ein reines Glückspiel, wenn auch am Anfang des Trades natürlich eine Analyse des Marktes erfolgt (sein sollte). Wenn man einmal investiert ist fängt das Zittern an. Als Anfänger sind Trades zumindest mit grossem Hebel reine Glücksache. Bei grösseren Trades verfolge ich meist auf finanzen.de live (fast in Echtzeit) den Kurs. Ziemlich naiv zu glauben, dass man damit mittel bis langfristig besser sein zu können als andere. Ich werde mich zwingen konservativer auf eToro zu agieren. Mein Ziel sollte mindestens die schwarze Null sein und User zu finden, die mir selbst folgen und kopieren. Je mehr User einen selbst kopieren, desto mehr wird man an dem „kopierten Kapital“ beteiligt.

Die Plattform eToro hat mich mittlerweile in die Risikoklasse 3 bzw mittel eingeteilt, die für alle User sichtbar ist. Diese Einschätzung teile ich mit eToro bisher bei weitem nicht. Meine hochgerechnete Rendite (aus gerade mal einem Tag!) von 6,25% sieht zudem für andere wirklich toll aus. Für erfahrene Anwender kann ich sowohl die App als auch Online durchaus empfehlen. Beim schliessen der App in den Hintergrund muss sich jedoch immer erneut angemeldet werden. Das macht die Bux-App besser.

Wer sich anmelden möchte kann gerne über den Affiliate-Link http://etoro.tw/1pdw5V bei eToro anmelden. Über meinen Blog Zwang24.de können wir gerne zusätzlich in Kontakt treten, wenn du mir auf eToro folgst.

Die Einzahlung auf das Konto erfolgt am kostengünstigsten per Kreditkarte, wenn die Umrechnungsgebühr der Karte niedrig ist. Ich habe eine von der Sparda Bank Hessen in der Platin Variante. Diese ist ab 9000 Euro Umsatz kostenfrei. Keine Auslandseinsatzgebühren. Keine Währungsumrechnungsgebühren. Keine  Bargeld Abhebungsgebühren weltweit. Somit kostet die Zahlung keinerlei Gebühren. 2 bis 4 % sind ansonsten üblich.

BUX

Vor etwa 2 Wochen habe ich mir die BUX-App auf mein Smartphone geladen.
Mit Bux kann der User kinderleicht an der Börse mit verschiedenen Hebelprodukten handeln. Nach kürzester Zeit habe ich 500 Euro auf mein Konto bei Bux eingezahlt und bin somit zu einem „Seriousbux“-Trader geworden. Ein Tag später hatte ich weitere 500 Euro eingezahlt, um mehr finanziellen Freiraum zu bekommen.

Seitdem hat mich der Bux-Virus infiziert. Seit der Anmeldung habe ich mit meinem Konto mit dem Namen „Unterbux“ 233 Trades abgeschlossen. Die Volatilität lag bisher bei etwa 5% bei meinen Trades. Außer einem Riesenspass hatte ich bisher noch keinen außergewöhnlichen Erfolg erzielt. 23% der Trades habe ich mit Verlust abgeschlossen, wobei noch 13 Trades offen im Minus stehen und auf bessere Zeiten „warten“. Der Beste Trade war am 8.4. mit US Oil und hatte 101% eingebracht. Der schlechteste war am 5.4. Dieser Handel setzte auf steigenden DAX und hat zum Totalverlust geführt. Mein Portfolio hat momentan einen Wert von 1020 Euro und habe bei 60% der Trades auf steigende Kurse gesetzt.

Ich bin gespannt wie sich langfristig das Konto entwickeln wird. Die App ist stabil und gibt keinen Grund zur Beanstandung. Leider kann man nur billigst kaufen. Das fehlende Feature ist wohl dem Umstand geschuldet, daß die App möglichst einfach gestaltet werden sollte.

Wer es komplexer mag, sollte etoro ausprobieren. Mehr davon im nächsten Beitrag. Jetzt muss ich erst mal meine Position auf den DAX verkaufen. Gekauft bei 9976,20 Euro für 100€ mit einem Multi von 20% macht 14,25 Euro Netto beim jetzigen Preis von 10062 Euro 🙂

Wer bei der Registrierung bei BUX meinen Usernamen UNTERBUX angibt, erhält einen Willkommensbonus.

Stichwörter: coupon code weiterempfehlung willkommen bonus boni user nutzer 5 euro empfehlung discount

Der Anfang

Es ist schon einige Jahre her, als ich für etwa 2,50 Euro im Monat bei einem günstigen Webhoster mich eingemietet hatte. 120 GB Speicher mit allem Pi pa po wurden bis auf die Auslagerung von Bildern für eBay über Jahre nicht genutzt.

Heute wage ich wieder erste Schritte in die Welt der Web-Anwendungen. Unter anderem habe ich auf meinem Webspace nun WordPress installiert, um meine Fortschritte in der Finanzwelt zu dokumentieren.

Die Funktionen von WordPress sollten genügen, um eine kleine Übersicht zu schaffen, wie ich mit Geld umgehe.

Themen sollte es mehr als genug geben. Ganz nett ist die WordPress App für iOS, mit der ich diesen Artikel soeben schreibe.

Meine nächsten Beiträge werden von meinem kürzlichen Einstieg ins Daytrading handeln: Ebux und Etoro